Chortreffen einmal anders – Herbstwanderung 2018

Am Sonntag, den 16.09.2018, traf sich bei strahlendem Sonnenschein eine unternehmungslustige, frohgelaunte Schar des Jungen Chores Dersdorf am Wanderparkplatz des Heider Bergsees in Brühl zum Aufbruch für eine kleine Wandertour. Mit und ohne Partner oder Partnerin einschließlich Hund begaben wir uns auf Schusters Rappen. Alt, Tenor, Sopran und Bass, jede Stimme war besetzt.

 

Anstelle unserer Chorleiterin Kathrin übernahmen dieses Mal Heinz und Marita die Regie. Als Wanderführer hatten sie die 11 km lange Wanderstrecke vorzüglich geplant, organisatorisch unterstützt von Irmgard. So wurde es eine Tour voller Variationen entlang der vielgestaltigen Seenlandschaft des ehemaligen Braunkohleabbaugebiets. Frohgemut vor sich hinwandernd bildeten sich immer wieder neue Formationen von Plaudergrüppchen, in denen Bekanntes und Neues ausgetauscht wurde.


Zwischendurch gab es häufiger kleine Verschnaufpausen. Zu einer größeren Rast lud uns eine Lichtung mit Sitzmöglichkeiten im gemütlichen Rund ein. Da kamen aus den Rucksäcken überraschend verborgene Schätze hervor. Ein Rucksack enthielt sogar ein ganzes Büffet: Bunte Brotspießchen, leckere Mozzarella- Tomaten – Spieße und saftige Wraps für uns alle. Frisch gestärkt konnten wir anschließend zu neuen Taten aufbrechen.

Hin und wieder lockerten wir unsere Körper für die zukünftige Chorarbeit auf, indem wir zur Seite sprangen, um Radlern den Weg freizumachen. Auch die dabei aufgenommene erhöhte Sauerstoffmenge wird sich sicherlich positiv auf unsere Singfähigkeit auswirken. Kreuzten Jogger unseren Weg, tauschte man den einen oder anderen sportlichen Gruß aus.

 

 

Unter unseren Füßen raschelte das trockene Laub, und unsere Augen erfreuten sich an den Farben des spätsommerlichen Waldes. Die Blätter des lichtdurchfluteten Waldes erstrahlten in
unzähligen Grünschattierungen, im Sonnenlicht glitzerte die Wasseroberfläche der Seen und wir entdeckten verwunschene Ruheplätze und verschiedene Wasservögel. Einmal bot sich uns ein ganz besonders romantisches Bild: Umrahmt von tief herabhängenden Baumzweigen und Seegras zog ein Schwan majestätisch seine Kreise auf dem See. Kann man da nicht verträumt an Tschaikowsky denken?

Unser Tempo lässt sich mit moderato beschreiben, ab und zu mit allegretto. Alles in allem eine Geschwindigkeit, bei der man sich nicht übernahm, aber replica uhren insgesamt etwas Gutes für die Gelenke, Knochen, Muskeln und den Kreislauf tat. Zum guten Schluss unserer Tour kehrten wir noch ins Restaurant Strandbad ein.

 

Die Stimmung in fröhlicher Runde war famos. Im Rückblick fasste unser Chormitglied Andreas den Tag mit folgenden Worten zusammen: „Wirklich ein sehr schöner Tag…. Danke!“ Ich glaube, wir dachten genauso und hätten als Chor jubelnd einstimmen  können: „Wirklich ein sehr schöner Tag… Danke!“ (crescendo).

  Christine Völker-Rauser

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